<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kölner Wissenschaftsrunde &#187; Kölner Wissenschaftler erzählen</title>
	<atom:link href="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/category/service/kolner-wissenschaftler-erzahlen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de</link>
	<description>Das Kölner Wissenschaftsportal</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 11:28:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Kölner Wissenschaftler erzählen</title>
		<link>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2012/01/13/kolner-wissenschaftler-erzahlen-36/</link>
		<comments>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2012/01/13/kolner-wissenschaftler-erzahlen-36/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kölner Wissenschaftler erzählen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/?p=9619</guid>
		<description><![CDATA[Dr. Jan Hamaekers Sechs Fragen an Dr. Jan Hamaeckers, Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI, Abteilung Virtual Material Design. &#160; Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden? Schon als Schüler war ich davon fasziniert einfache mathematische Modelle aus dem Unterricht im Computer umzusetzen, um diese mit dessen Hilfe zu simulieren. Anfangs allerdings in erster Linie motiviert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Dr. Jan Hamaekers</h6>
<p>Sechs Fragen an Dr. Jan Hamaeckers, Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI, Abteilung Virtual Material Design.<span id="more-9619"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2012/01/13/kolner-wissenschaftler-erzahlen-36/hamearkers/" rel="attachment wp-att-9621"><img class="alignleft size-medium wp-image-9621" title="Hamearkers" src="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/wp-content/uploads/2012/01/Hamearkers-214x300.jpg" alt="" width="155" height="208" /></a><strong>Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden?</strong></p>
<p>Schon als Schüler war ich davon fasziniert einfache mathematische Modelle aus dem Unterricht im Computer umzusetzen, um diese mit dessen Hilfe zu simulieren. Anfangs allerdings in erster Linie motiviert, um bewegte bunter Bilder zu produzieren, später dann, um Dinge besser zu verstehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit?</strong></p>
<p>Einerseits die Möglichkeit mit Hilfe einfacher Modelle, etwas Mathematik, geschickter Algorithmen und Rechenkraft einen Beitrag zu vielfältigen wissenschaftlichen Fragestellungen aus unterschiedlichsten Bereichen zu leisten, andererseits die Herausforderung die wissenschaftliche Tätigkeit als Grundlage für erfolgreiche (Fraunhofer typische) unternehmerische Tätigkeit zu nutzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was waren Ihre größten Herausforderungen?</strong></p>
<p>Dies ist sicherlich meine aktuelle Aufgabe: Der erfolgreiche Aufbau der neuen Abteilung Virtual Material Design am Fraunhofer SCAI.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gab es auch Flops?</strong></p>
<p>Natürlich! Eine gewisse Hartnäckigkeit ist wohl schon nötig um ein Problem nach vielen Rückschlägen doch noch zu lösen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Woran arbeiten Sie gerade?</strong></p>
<p>An der Entwicklung von effizienten Methoden und Softwarepaketen zur Numerischen Simulation in den Materialwissenschaften und Nanotechnologie. Diese sollen die Kosten als auch die Zeit reduzieren, die notwendig sind, um neue innovative Materialien zu entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mit welchen Fragen werden Sie sich in zehn Jahren beschäftigen?</strong></p>
<p>Vermutlich weiterhin mit Fragestellungen rund um die Numerischen Simulation.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2012/01/13/kolner-wissenschaftler-erzahlen-36/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölner Wissenschaftler erzählen</title>
		<link>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/11/16/kolner-wissenschaftler-erzahlen-35/</link>
		<comments>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/11/16/kolner-wissenschaftler-erzahlen-35/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kölner Wissenschaftler erzählen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/?p=9185</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Dr. Jessica Gienow-Hecht Sechs Fragen an Prof. Dr. Jessica Gienow-Hecht, Professorin an der Universität zu Köln, am Historischen Institut Historische Friedens- und Konfliktforschung. &#160; &#160; Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden? Weil ich als Kind schon immer so viel wissen wollte, weil ich gern Geschichten erzähle und weil ich wirklich gerne nachdenke. &#160; Was fasziniert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Prof. Dr. Jessica Gienow-Hecht</h6>
<p>Sechs Fragen an Prof. Dr. Jessica Gienow-Hecht, Professorin an der Universität zu Köln, am Historischen Institut Historische Friedens- und Konfliktforschung.<span id="more-9185"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/11/16/kolner-wissenschaftler-erzahlen-35/gienow-hecht1/" rel="attachment wp-att-9186"><img class="size-full wp-image-9186 alignleft" title="gienow-hecht[1]" src="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/wp-content/uploads/2011/11/gienow-hecht1.jpg" alt="" width="199" height="240" /></a>Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden?</strong></p>
<p>Weil ich als Kind schon immer so viel wissen wollte, weil ich gern Geschichten erzähle und weil ich wirklich gerne nachdenke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit?</strong></p>
<p>Der Umgang mit dem Fach Geschichte &#8212; das ist spannender als jeder Roman. Ebenso die tägliche Begegnung mit Menschen und Herausforderungen an der Universität &#8212; auch das ist oft spannender als jeder Roman.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was waren Ihre größten Herausforderungen?</strong></p>
<p>Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Herausforderung nie den Mut zu verlieren, die Hoffnung, dass der von mir angestrebte Beruf tatsächlich erreicht werden würde,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gab es auch Flops?</strong></p>
<p>Natürlich, jede Menge und es gibt sie auch heute noch: abgelehnte Stipendienanträge, kritische und gelegentlich unfreundliche anonyme Gutachter, finanzielle Engpässe, technische Pannen mit langfristigen Konsequenzen für sorgsam vorbereitete Zeitpläne&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Woran arbeiten Sie gerade?</strong></p>
<p>An einer internationalen Geschichte über &#8220;Inszenierung von Macht und Einfluss&#8221; seit der Frühen Neuzeit &#8212; eine Geschichte des &#8220;Nation Branding&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mit welchen Fragen werden Sie sich in zehn Jahren beschäftigen?</strong></p>
<p>Mit den ähnlichen Fragen wie vor zehn oder zwanzig Jahren, befürchte ich, denn die Antwort habe ich noch immer nicht gefunden: Was treibt und was bedeutet Kultur als Movens in den diplomatischen und internationalen Beziehungen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/11/16/kolner-wissenschaftler-erzahlen-35/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölner  Wissenschaftler erzählen</title>
		<link>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/10/12/8798/</link>
		<comments>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/10/12/8798/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 11:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kölner Wissenschaftler erzählen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/?p=8798</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Birgit Mager Sechs Fragen an Prof. Birgit Mager, Fachhochschule Köln, Köln International School of Design (KISD). Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden? Spannende Forschungsfelder formulieren und ihnen nachgehen, die Partner, die für die Finanzierung und Umsetzung dieser Arbeit notwendig sind, an einen Tisch bringen, das Ganze für die Lehre und für die beruflichen und forschenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Prof. Birgit Mager</h6>
<p>Sechs Fragen an Prof. Birgit Mager, Fachhochschule Köln, Köln International School of Design (KISD).<span id="more-8798"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-8800" href="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/10/12/8798/birgitmager/"><img class="size-medium wp-image-8800  alignleft" title="BirgitMager" src="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/wp-content/uploads/2011/10/BirgitMager-250x187.jpg" alt="" width="222" height="166" /></a>Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden?</strong></p>
<p>Spannende Forschungsfelder formulieren und ihnen nachgehen, die Partner, die für die Finanzierung und Umsetzung dieser Arbeit notwendig sind, an einen Tisch bringen, das Ganze für die Lehre und für die beruflichen und forschenden Perspektiven der Studierenden nutzbar machen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit?</strong></p>
<p>Die Freiheit. Die Möglichkeiten. Die Themen. Die Inspirationen. Auch wenn sich die Grenzen zwischen Beruf und Privatheit oft auflösen und es zu einer neuen Herausforderung wird, Grenzen zu ziehen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was waren Ihre größten Herausforderungen?</strong></p>
<p>Etwas zu internationaler Reputation zu bringen, dass es vor 16 Jahren nicht gab – es zu konzipieren, beforschen Forschungsinstitute zu gründen und für die Studierenden neue berufliche und forschende Perspektiven zu schaffen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Gab es auch Flops?</strong></p>
<p>Klar.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Woran arbeiten Sie gerade?</strong></p>
<p>Verhaltensänderung in Service Systemen, das ist ein Forschungsschwerpunkt, der mich seit einigen Jahren begleitet und dem ich im kommenden Jahr im Rahmen eines Forschungsfreisemesters mit großer Intensität nachgehen werde. Parallel ist die Weiterentwicklung der internationalen Service Design Networks und der Publikation Touchpoint ein Thema, das mich begleitet. Das Zentrum für Forschungskommunikation, das ich vor vielen Jahren mit großartigen Absolventen aufgebaut habe, bleibt ein Satellit, um den ich mich gerne weiter kümmern werde.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mit welchen Fragen werden Sie sich in zehn Jahren beschäftigen?</strong></p>
<p>Was für eine Frage &#8211; Bauchfett. Gelenkbeschwerden. Falten. Wer weiß. Auf jeden Fall daran, die Freude zu behalten, an der Arbeit und am Leben! Und aus der Freiheit Wirklichkeiten zu machen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/10/12/8798/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölner Wissenschaftler erzählen</title>
		<link>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/08/16/kolner-wissenschaftler-erzahlen-34/</link>
		<comments>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/08/16/kolner-wissenschaftler-erzahlen-34/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 07:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kölner Wissenschaftler erzählen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/?p=8367</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Dr. Heinz Mechling Sechs Fragen an den Leiter des Instituts für Bewegungs- und Sportgerontologie der Deutschen Sporthochschule Köln Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden? Aus Begeisterung für den Sport und für das Fach Sportwissenschaft. Dahinter steckte die Neugier wie die menschliche Bewegung funktioniert und wie diese für Lernen, Leistung und Gesundheit eingesetzt werden kann. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Prof. Dr. Heinz Mechling</h6>
<p>Sechs Fragen an den Leiter des Instituts für Bewegungs- und Sportgerontologie der Deutschen Sporthochschule Köln<span id="more-8367"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-8368" href="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/08/16/kolner-wissenschaftler-erzahlen-34/prof-melching/"><img class="size-medium wp-image-8368  alignleft" title="prof. melching" src="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/wp-content/uploads/2011/08/prof.mechling_1-250x199.jpg" alt="" width="257" height="207" /></a>Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden?</strong></p>
<p>Aus Begeisterung für den Sport und für das Fach Sportwissenschaft. Dahinter steckte die Neugier wie die menschliche Bewegung funktioniert und wie diese für Lernen, Leistung und Gesundheit eingesetzt werden kann.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit?</strong></p>
<p>Die immer wieder neuen Erkenntnisse zur Anpassungsfähigkeit des Menschen durch körperliches Training und dessen Wirkungen auf körperliche, geistige und psychische Prozesse, auch in präventiven und rehabilitativen Zusammenhängen. Dieses Wissen an Studierende weiter zu geben somit in die Gesellschaft zu wirken.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was waren Ihre größten Herausforderungen?</strong></p>
<p>Die größten Herausforderungen waren und sind, andere von dieser Faszination zu überzeugen. Dies gilt sowohl für die praktische Umsetzung, um Menschen zu vermehrter körperlicher Aktivität und Sport zu bewegen. Es gilt aber auch bei Forschungsanträgen, mögliche Geldgeber von der Bedeutsamkeit der eigenen Fragestellungen und der Notwendigkeit zur Finanzierung zu überzeugen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Gab es auch Flops?</strong></p>
<p>Im Nachhinein stellt man immer wieder fest, dass einiges hätte besser oder anders gemacht werden können. Das ist aber eine Alltagserfahrung. Wenn etwas schief geht, kann das einerseits als Flop aber andererseits auch als Lernanlass betrachtet werden. Im Sinne eines kompletten Scheiterns habe ich Flops nicht erlebt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Woran arbeiten Sie gerade?</strong></p>
<p>In der Bewegungs- und Sportgerontologie versuchen wir einen Beitrag zur Klärung der Fragen zu leisten, wie Training und körperliche aber insbesondere geistige Leistungsfähigkeit bei Älteren und Hochaltrigen zusammenhängen. Aus diesen Erkenntnissen Programme für präventive und therapeutische Maßnahmen z.B. im Hinblick auf Stürze und Demenz zu entwickeln, stellt eine wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderung dar.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Mit welchen Fragen werden Sie sich in zehn Jahren beschäftigen?</strong></p>
<p>Die Prognosen der demografischen Forschung für die Jahre 2050-2060 lassen vermuten, dass der Sportgerontologie weder die Fragen noch die Arbeit ausgehen wird. Die Umsetzung des erarbeiteten Wissens für die Gesellschaft wird entscheidend sein. Also, in zehn Jahren sprechen wir uns hoffentlich wieder.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/08/16/kolner-wissenschaftler-erzahlen-34/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölner Wissenschaftler erzählen</title>
		<link>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/06/10/kolner-wissenschaftler-erzahlen-33/</link>
		<comments>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/06/10/kolner-wissenschaftler-erzahlen-33/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 09:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kölner Wissenschaftler erzählen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/?p=7923</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Dr.-Ing. Robert Pitz-Paal Sechs Fragen an Prof. Dr.-Ing. Robert Pitz-Paal vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Institut für technische Thermodynamik/Solarforschung in Köln. Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden? Physikalische Grundphänomene in technischen Lösungen zum Nutzen der Menschheit einzusetzen hat mich seit jeher interessiert. Neugier ist mein stärkster Antrieb. Schon in der Schule wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6><!--StartFragment--></h6>
<h6>Prof. Dr.-Ing. Robert Pitz-Paal</h6>
<p>Sechs Fragen an Prof. Dr.-Ing. Robert Pitz-Paal <span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial;"> </span></span>vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Institut für technische Thermodynamik/Solarforschung in Köln.<span id="more-7923"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a rel="attachment wp-att-7969" href="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/06/10/kolner-wissenschaftler-erzahlen-33/pitz-paal-gros/"><img class="size-medium wp-image-7969  alignleft" title="Pitz-Paal-groß" src="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/wp-content/uploads/2011/06/Pitz-Paal-groß-218x300.jpg" alt="" width="189" height="261" /></a></p>
<p><strong>Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden?</strong></p>
<p>Physikalische Grundphänomene in technischen Lösungen zum Nutzen der Menschheit einzusetzen hat mich  seit jeher interessiert. Neugier ist mein stärkster Antrieb. Schon in der Schule wurde mir klar, dass meine Begabungen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich mir bei der Umsetzung dieser Herauforderungen helfen können</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit?</strong></p>
<p>Als besonders faszinierend empfinde ich die Möglichkeit, die  Strahlung der Sonne in großen Solarkraftwerken kostengünstig in elektrischen Strom umwandeln zu können. Seit über 20 Jahren setze ich meine Kraft und meinen Ehrgeiz ein, um einen kommerziellen Erfolg dieser Technologie durch Forschung und Entwicklung aber auch durch Überzeugungsarbeit weiter voranzutreiben</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was waren Ihre größten Herausforderungen?</strong></p>
<p>Als die schwarz-gelbe Bundesregierung 1998 beschlossen hatte aus der Förderung der Forschung auf dem Gebiete der solarthermischen Kraftwerke auszusteigen haben wir im DLR nicht aufgegeben sondern zusammen mit Unternehmen eine Übergangsfinanzierung mit Unterstützung der EU gefunden und haben dann die rot-grüne  Regierung von der Wideraufnahme des Programms überzeugt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Gab es auch Flops</strong></p>
<p>Nicht alles was wir versucht haben, hat auch gleich funktioniert. Bei der Entwicklung der Technik, die heute im Solarkraftwerk in Jülich demonstriert wird, haben wir viele Anläufe in unseren Labors und im spanischen Testzentrum in Almería gebraucht bis das System endlich funktioniert hat und nicht unter der hohen Temperaturbelastung der konzentrierten Strahlung zerbröselt ist.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Woran arbeiten Sie gerade?</strong></p>
<p>Wir wollen die DLR Aktivitäten auf dem Gebiet der Solarkraftwerke ausbauen und sind gerade dabei ein neues Institut für Solarforschung zu gründen. Dabei soll das Solarversuchskraftwerk in Jülich ins DLR integriert und die Testmöglichkeiten ausgebaut werden. Da sind gerade viele Managementaufgaben zu lösen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Mit welchen Fragen werden Sie sich in zehn Jahren beschäftigen?</strong></p>
<p>Neben der Erzeugung von erneuerbarem Strom mittels Sonnenenergie wollen wir längerfristig auch solare Brennstoffe erzeugen. Dies könnte z.B Wasserstoff sein der durch die Hochtemperaturspaltung von Wasser erzeugt werden kann. Hier müssen noch ganz andere Herausforderungen an das Material, das Komponentendesign der Hochtemperaturen und an die Prozessführung gelöst werden als heute bei der Stromerzeugung. Vielleicht sind wir da in 10 Jahren soweit wie bei der Stromerzeugung heute.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/06/10/kolner-wissenschaftler-erzahlen-33/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölner Wissenschaftler erzählen</title>
		<link>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/05/16/kolner-wissenschaftler-erzahlen-32/</link>
		<comments>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/05/16/kolner-wissenschaftler-erzahlen-32/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 06:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kölner Wissenschaftler erzählen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/?p=7564</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Dr. Frank Weidner Sechs Fragen an den Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) an der Katholischen Hochschule NRW in Köln. Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden? Das hat sich erst nach und nach ergeben. Als ich den 80er Jahren den Krankenpflegeberuf erlernt habe, gab es diese Möglichkeiten noch nicht. Ich habe dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Prof. Dr. Frank Weidner</h6>
<p>Sechs Fragen an den Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) an der Katholischen Hochschule NRW in Köln.<span id="more-7564"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-7566" href="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/05/16/kolner-wissenschaftler-erzahlen-32/weidner/"><img class="size-medium wp-image-7566  alignleft" title="Weidner" src="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/wp-content/uploads/2011/05/Weidner-230x300.jpg" alt="" width="176" height="228" /></a>Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden?</strong></p>
<p>Das hat sich erst nach und nach ergeben. Als ich den 80er Jahren den Krankenpflegeberuf erlernt habe, gab es diese Möglichkeiten noch nicht. Ich habe dann Gesundheitswissenschaften studiert und bin so zu der Pflegewissenschaft gekommen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit?</strong></p>
<p>Wir haben es in der Pflege mit einem ganzen Kosmos zu tun. Es geht um die Verbesserung der praktischen Pflege in Krankenhäusern, Altenheimen und zu Hause. Es geht aber auch um die Zukunft der Pflegeausbildung und neuer Pflegemethoden. Und es geht darum, woher die Pflege kommt und wohin sie geht und welche Gesundheits- und Pflegepolitik wir für die Zukunft brauchen. Das ist alles ungemein spannend!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was waren Ihre größten Herausforderungen?</strong></p>
<p>Ich bin über meine Arbeiten allmählich zum Wissenschaftsmanager geworden, habe das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. seit 2000 als Institut an der Katholischen Hochschule in Köln mit aufgebaut und nun die erste Pflegewissenschaftliche Fakultät an einer Universität in der Nähe von Koblenz. Das sind schon sehr große Baustellen, die mich ganz und gar fordern.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Gab es auch Flops?</strong></p>
<p>Klar gab und gibt es die! Wissenschaft ist ein Wettbewerbsbetrieb und nur die besten Ideen und Konzepte setzen sich durch. Da haben wir bei mancher Ausschreibung von Projekten auch mal den Kürzeren gezogen. Das ist nicht schön, aber man lernt auch dann immer dazu.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Woran arbeiten Sie gerade?</strong></p>
<p>Ich kümmere mich zurzeit um rund 15 Projekte zu verschiedenen Themen der Pflege. Außerdem entwickele ich neue Studiengänge und Forschungsansätze. Das heißt, es ändert sich manchmal stündlich, woran ich arbeite.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Mit welchen Fragen werden Sie sich in zehn Jahren beschäftigen?</strong></p>
<p>So wie es sich jetzt abzeichnet, wird es um neue Konzepte der Zusammenarbeit von professionell Pflegenden mit Ärzten und anderen Professionen, aber auch mit Betroffenen und ihren Angehörigen gehen. In Zukunft muss uns die Vernetzung rund um die Pflege besser gelingen und das dürfte uns dann intensiv beschäftigen. Ferner wird es um neue Technologien gehen, die bedarfsorientiert zuhause eingesetzt werden können, so dass man auch bei bestehender Pflegebedürftigkeit möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben kann.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/05/16/kolner-wissenschaftler-erzahlen-32/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölner Wissenschaftler erzählen</title>
		<link>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/03/17/kolner-wissenschaftler-erzahlen-31/</link>
		<comments>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/03/17/kolner-wissenschaftler-erzahlen-31/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 08:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kölner Wissenschaftler erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/?p=6814</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Dr. Matthias Graumann Sechs Fragen an den Professor für Betriebswirtschaftslehre und Forschungskoordinator an der Hochschule Fresenius in Köln Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden? Ich wollte die Möglichkeit nutzen, die Welt besser zu verstehen. Daher bin ich im Herbst 1997 von der Kölnischen Rückversicherung zurück an die Universität zu Köln gewechselt, um mich dort bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Prof. Dr. Matthias Graumann</h6>
<p>Sechs Fragen an den Professor für Betriebswirtschaftslehre und Forschungskoordinator an der Hochschule Fresenius in Köln<span id="more-6814"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a rel="attachment wp-att-6815" href="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/03/17/kolner-wissenschaftler-erzahlen-31/graumanng/"><img class="size-full wp-image-6815  alignleft" title="GraumannG" src="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/wp-content/uploads/2011/03/GraumannG.jpg" alt="" width="210" height="263" /></a><strong>Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden?</strong></p>
<p>Ich wollte die Möglichkeit nutzen, die Welt besser zu verstehen. Daher bin ich im Herbst 1997 von der Kölnischen Rückversicherung zurück an die Universität zu Köln gewechselt, um mich dort bei Herrn Prof. Dr. Erich Frese zu habilitieren.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit?</strong></p>
<p>Man kann einen Blick unter die Oberfläche der Massenkommunikation werden und nach Ursachen für Geschehnisse fragen, die sich nicht sofort erschließen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was waren Ihre größten Herausforderungen?</strong></p>
<p>Die Abfassung meiner Habilitationsschrift.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Gab es auch Flops?</strong></p>
<p>Jeder Wissenschaftler, der sich am Aufsatzgeschäft beteiligt, muss damit rechnen, dass Gutachter eingereichte Manuskripte zurückweisen – nicht immer mit überzeugender Kritik. Vor kurzem etwa empfahl ein juristischer Gutachter die Ablehnung eines von mir eingereichten Manuskriptes, obwohl der Gutachter offen zugab, die von mir verarbeitete betriebswirtschaftliche Literatur nicht zu kennen. Interessanterweise folgte der Herausgeber der Empfehlung des Gutachters. Mein Manuskript war in diesem Sinne ein Flop.</p>
<p><strong><br />
 </strong></p>
<p><strong>Woran arbeiten Sie gerade?</strong></p>
<p>Ein Forschungsteam der Hochschule Fresenius untersucht gegenwärtig, wie Manager der rechtlichen Forderung nach einer angemessenen Information in der täglichen Praxis genügen können.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Mit welchen Fragen werden Sie sich in zehn Jahren beschäftigen?</strong></p>
<p>Ich möchte mich in der Zukunft noch stärker der Frage widmen, wie man komplizierte Entscheidungen so trifft, dass ihre Erfolgswahrscheinlichkeit möglichst groß wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/03/17/kolner-wissenschaftler-erzahlen-31/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölner Wissenschaftler erzählen</title>
		<link>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/03/01/kolner-wissenschaftler-erzahlen-30/</link>
		<comments>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/03/01/kolner-wissenschaftler-erzahlen-30/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 08:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kölner Wissenschaftler erzählen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/?p=6729</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Dr. Ulrich Trottenberg Sechs Fragen an den Institutaleiter des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI. Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden? Schon als Schüler war ich von der Mathematik, von ihren abstrakten Konzepten und ihren Anwendungsmöglichkeiten begeistert. Damit war klar, dass ich Mathematik studieren würde (zusammen mit Physik und Philosophie). Eigene wissenschaftliche Beiträge zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Prof. Dr. Ulrich Trottenberg</h6>
<p>Sechs Fragen an den Institutaleiter des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI.<span id="more-6729"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-6731" href="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/03/01/kolner-wissenschaftler-erzahlen-30/dr_trottenberg/"><img class="size-full wp-image-6731  alignleft" title="Dr_Trottenberg" src="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/wp-content/uploads/2011/03/Dr_Trottenberg.jpg" alt="" width="210" height="263" /></a></strong><strong>Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden?</strong></p>
<p>Schon als Schüler war ich von der Mathematik, von ihren abstrakten Konzepten und ihren Anwendungsmöglichkeiten begeistert. Damit war klar, dass ich Mathematik studieren würde (zusammen mit Physik und Philosophie). Eigene wissenschaftliche Beiträge zur Weiterentwicklung der Angewandten Mathematik zu leisten, wurde dann mein Lebens- und Berufsziel.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit?</strong></p>
<p>In meiner derzeitigen Tätigkeit als Professor für Angewandte Mathematik/ Wissenschaftliches Rechnen an der Universität zu Köln und als Leiter des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) kann ich Forschung, Forschungsmanagement, Lehre und Arbeit mit Studierenden sowie eine (Fraunhofer typische) unternehmerische Tätigkeit miteinander verbinden. Diese Kombination macht mir besonders viel Spaß.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was waren Ihre größten Herausforderungen?</strong></p>
<p>In den 80er-Jahren habe ich mich bemüht, die fundamentale „Mehrgitter“-Idee besonders schneller numerischer Verfahren in der Welt zu verbreiten und für die Praxis nutzbar zu machen. Das ist sehr gut gelungen. „Mehrgitter“ gilt heute als eine der wichtigsten Entwicklungen der Numerischen Mathematik in den letzten 30 Jahren.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>In den 80/90er-Jahren war ich für die erste deutsche Entwicklung eines parallelen Superrechners („SUPRENUM“) verantwortlich. Das System war im Jahre1990 einer der schnellsten Parallelrechner der Welt. Aus diesem großen technischen Erfolg ging auf der Software-Seite die PALLAS GmbH hervor.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Eine Herausforderung im „neuen“ Jahrtausend war für das Institut der Schritt in die industrieorientierte „Fraunhofer-Welt“. Im Jahr 2000 waren wir und unser „Schwesterinstitut“ für Techno- und Wirtschaftsmathematik in Kaiserslautern die ersten mathematischen Fraunhofer-Institute; beide Institute sind mit ihrer mathematischen Modellierung und Algorithmik sehr erfolgreich.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Gab es auch Flops?</strong></p>
<p>Das große SUPRENUM-Projekt hat auf der Hardware-Seite nicht zu dem kommerziellen Erfolg geführt, den sich viele davon versprochen haben. Der Grund war, dass &#8211; nach dem ersten technischen Erfolg &#8211; Politik und Industrie sich über die Finanzierung eines Nachfolgesystems nicht einigen konnten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die damals im Projekt entwickelten Rechner-Architekturprinzipien haben sich aber weltweit durchgesetzt und sind heute in den meisten parallelen Superrechnern realisiert.</p>
<p><strong><br />
 </strong></p>
<p><strong>Woran arbeiten Sie gerade?</strong></p>
<p>Außer dem Tagesgeschäft an der Uni und in der Leitung des Fraunhofer-Instituts arbeite ich zurzeit an einer Konzeption zur Reform des schulischen Mathematikunterrichts.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die Mathematik, die in Deutschland als schwierig, oft als langweilig und weltabgewandt gilt, kann ihr Image nur verbessern, indem schon in der Schule Begeisterung für Mathematik als Problemlösungsdisziplin geweckt wird. Dazu erarbeiten die mathematischen Fraunhofer-Institute zurzeit Konzepte und praktische Vorschläge.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Ferner arbeite ich gerade im Auftrag von Microsoft an einem „White Paper“ zur Frage der Verträglichkeit (Interoperabilität) der Betriebssysteme Windows und Linux.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Mit welchen Fragen werden Sie sich in zehn Jahren beschäftigen?</strong></p>
<p>Die Reform des Mathematikunterrichts – die ja die Lehrpläne, die Fortbildung der Lehrer und ihre Ausbildung umfassen muss – ist sicher ein 10-Jahre-Projekt. Ich plane auch einige Buchprojekte (z.B. zu einer mathematischen Theorie der menschlichen Ernährung).</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Und für die scapos AG (zur Verbreitung mathematischer Software), die ich kürzlich mit Fraunhofer-Beteiligung gegründet habe, werde ich mich – als Aufsichtsratsvorsitzender – weiterhin engagieren.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/03/01/kolner-wissenschaftler-erzahlen-30/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölner Wissenschaftler erzählen</title>
		<link>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/01/20/kolner-wissenschaftler-erzahlen-29/</link>
		<comments>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/01/20/kolner-wissenschaftler-erzahlen-29/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 14:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kölner Wissenschaftler erzählen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/?p=6370</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Sibylle Stürmer Sechs Fragen an die stellvertretende Studiengangleiterin für Film und Fernsehen an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Köln. Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden? Ich bin Sachen schon immer gern auf den Grund gegangen, auch in der Zeit als ich in den verschiedenen Gewerken der Filmbranche kreativ tätig war. Ich habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Prof. Sibylle Stürmer</h6>
<p>Sechs Fragen an die stellvertretende Studiengangleiterin für Film und Fernsehen an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Köln.<span id="more-6370"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-6372" href="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/01/20/kolner-wissenschaftler-erzahlen-29/sibylle_sturmer_feb/"><img class="size-medium wp-image-6372  alignleft" title="Sibylle_Stürmer_Feb" src="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/wp-content/uploads/2011/01/Sibylle_Stürmer_Feb-246x300.jpg" alt="" width="181" height="220" /></a>Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden?</strong></p>
<p>Ich bin Sachen schon immer gern auf den Grund gegangen, auch in der Zeit als ich in den verschiedenen Gewerken der Filmbranche kreativ tätig war. Ich habe immer versucht, von anderen zu lernen. Jetzt kann ich mein Wissen vertiefen und weitergeben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit?</strong></p>
<p>Die Arbeit mit den Studenten macht mir viel Spaß, weil sie neugierig sind und in die Branche drängen. Die wissenschaftliche Arbeit ist dicht und abwechslungsreich, die langwierige Vertiefung in genaue Analysen wird vom offenen Kontakt mit den Studenten abgelöst. Diese Wechsel sind erfrischend, weil man sich nicht in Details verlieren kann.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was waren Ihre größten Herausforderungen?</strong></p>
<p>Die Situationen, wo die Kompetenz, die man sich bisher erworben hat, nicht ausreicht und ganz neue Wege gefunden werden müssen- im Rückblick sind das dann die interessantesten Wendepunkte.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Gab es auch Flops?</strong></p>
<p>Manche Wege waren steiniger als erwartet, aber das würde ich nicht als Flop bezeichnen. Einer meiner Filme kam zur falschen Zeit raus, und traf deshalb nicht den Nerv der Zeit aber das mache ich mir selbst nicht zum Vorwurf.</p>
<p><strong><br />
 </strong></p>
<p><strong>Woran arbeiten Sie gerade?</strong></p>
<p>Filmbiografien sind ein neuer, boomender Bereich der Branche mit dem ich mich stark beschäftige. Filme machen lassen zu können ist heute für jedermann erschwinglich, inwieweit entsteht dadurch eine Demokratisierung der Filmkultur?</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Mit welchen Fragen werden Sie sich in zehn Jahren beschäftigen?</strong></p>
<p>In zehn Jahren werden die Alten die Mehrheit unserer Gesellschaft bilden. Sie werden selbstbewusst, aktiv, modern und unangepasst sein. Sie werden Programme für ihre mobilen Endgeräte nutzen, die ganz anders sind als das, was heute 70jährigen gefällt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/01/20/kolner-wissenschaftler-erzahlen-29/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölner Wissenschaftler erzählen</title>
		<link>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/01/04/kolner-wissenschaftler-erzahlen-28/</link>
		<comments>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/01/04/kolner-wissenschaftler-erzahlen-28/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 10:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kölner Wissenschaftler erzählen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/?p=6099</guid>
		<description><![CDATA[Dr. Cornelia Woll Sechs Fragen an die Nachwuchsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln, und stellvertretende Forschungsdekanin von Sciences Po, Paris. Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden? Ich komme aus einer Akademikerfamilie und wollte eigentlich lange etwas „ganz anderes“ machen. Nach meinem Studium im Ausland fand ich aber während meiner Doktorarbeit am Max Planck Institut so außergewöhnliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Dr. Cornelia Woll</h6>
<p>Sechs Fragen an die Nachwuchsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln, und stellvertretende Forschungsdekanin von Sciences Po, Paris.<span id="more-6099"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-6100" href="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/01/04/kolner-wissenschaftler-erzahlen-28/dr_woll/"><img class="size-full wp-image-6100  alignleft" title="Dr_Woll" src="http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/wp-content/uploads/2011/01/Dr_Woll.jpg" alt="" width="210" height="263" /></a>Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden?</strong></p>
<p>Ich komme aus einer Akademikerfamilie und wollte eigentlich lange etwas „ganz anderes“ machen. Nach meinem Studium im Ausland fand ich aber während meiner Doktorarbeit am Max Planck Institut so außergewöhnliche Forschungsbedingungen, dass ich einfach nicht mehr von der Wissenschaft wegkam. Es ist ein großer Luxus beruflich wirklich frei und kreativ denken zu können.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit?</strong></p>
<p>Die Vielfältigkeit der Aufgaben. Außenstehende denken oft ein Sozialwissenschaftler sitzt den ganzen Tag vor einem Computer und grübelt. Tatsächlich ist Forschung aber vor allem eine organisatorische Leistung, die viel Disziplin und gutes Zeitmanagement erfordert. Zu Feldforschung, Datenanalyse, Konferenzreisen oder Treffen mit Mitarbeitern kommt die akademische Selbstverwaltung, die sehr zeitaufwendig ist. Für mich ist dennoch die Lehre der wichtigste Teil meiner Arbeit, denn nur dort kann man Wissen wirklich weitergeben und auf seine soziale Relevanz prüfen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was waren Ihre größten Herausforderungen?</strong></p>
<p>Der Unterschied der Sozialwissenschaften in Deutschland und Frankreich. Plötzlich wurden Dinge die mir wichtig waren, nicht mehr beachtet, und anderes, das ich für unnütz hielt, fand großen Beifall. Man muss umdenken, ohne sich frustrieren zu lassen, aber auch vermeiden, Gutes über Bord zu werfen, nur weil es gerade nicht gefragt ist. Im Wissenschaftsalltag ist übrigens Frustrationstoleranz die größte Herausforderung. Wer schnellen Beifall für seine Arbeit wünscht, sollte sich einen anderen Berufsweg suchen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Gab es auch Flops?</strong></p>
<p>Vermeidliche Flops sind oft der Hinweis auf interessante Entdeckungen, wenn man flexible ist und nicht zu starr an seinen anfänglichen Annahmen festhält. Unerfreulich sind allerdings die Zeiten, in denen man einfach die richtigen Fragen nicht erkennt. Ich habe einige Projekte teilweise fünf oder sechsmal angefangen, und immer wieder abgelegt. Dasselbe kann bei der Publikation wissenschaftlicher Arbeiten passieren: oft ist erst die zehnte Version die richtige.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Woran arbeiten Sie gerade?</strong></p>
<p>Wie viele Kollegen bin ich von der aktuellen Finanzkrise fasziniert. Aus politischer Sicht ist einerseits die scheinbare Ohnmacht, aber auch die Vielfältigkeit der Reaktionen interessant. Wirtschaftliche Sektoren, die vorher nur wenig reguliert waren, werden jetzt neu eingegrenzt. Das bietet der Wissenschaft die Möglichkeit, das Entstehen neuer Institutionen zu begleiten. Ich studiere diese Entwicklungen am Beispiel der Hedge Fund Regulierung und der Bankennothilfe.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Mit welchen Fragen werden Sie sich in zehn Jahren beschäftigen?</strong></p>
<p>Das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Politik wird mich mit Sicherheit weiter beschäftigen. Beide Bereiche wirken wechselseitig auf einander ein und haben sehr konkrete Konsequenzen auf die Gesellschaft und die Lebenswelt der Bürger, sowohl positiv wie auch negativ. Diese Einwirkungen dürfen nicht als unumgänglich gelten, sondern müssen analysiert und politisch diskutiert werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.koelner-wissenschaftsrunde.de/2011/01/04/kolner-wissenschaftler-erzahlen-28/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

