Neue Technologie für die astronomische Forschung

Neue Technologie für die astronomische Forschung
Uni Köln

DFG fördert die Entwicklung mikrooptischer Systeme für den Einsatz in astronomischen Instrumenten.

Uni Köln_1An der Entwicklung einer neuen Technologie für die astronomische Forschung arbeiten in einem gemeinsamen Projekt drei Arbeitsgruppen aus Heidelberg, Köln und Potsdam. Die Wissenschaftler wollen mikrooptische Systeme, die bereits in der Nachrichtentechnik verwendet werden, für den Einsatz in Großteleskopen nutzbar machen. Das Verbundvorhaben wird von der Landessternwarte Königstuhl im Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg, dem 1. Physikalischen Institut der Universität zu Köln und dem Leibniz-Institut für Astrophysik in Potsdam getragen. Für die dreijährigen Arbeiten, die aktuell begonnen haben, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Fördermittel in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro bewilligt.

Das Projekt „Innovative astronomische Instrumentierung mittels photonischer Reformatierer“ (NAIR) wird von der DFG im Rahmen der Ausschreibung „Neue Geräte für die Forschung“ gefördert. Die Wissenschaftler in Heidelberg, Köln und Potsdam werden Bauelemente entwerfen und testen, die das Licht von Sternen und Galaxien so geschickt umordnen können, dass damit hochpräzise Messungen an kosmischen Objekten möglich werden. Der Einsatz dieser neuen Technologie an Großteleskopen ist zum Beispiel dafür vorgesehen, nach erdähnlichen Planeten naher Sterne zu suchen und die Zusammensetzung ihrer Atmosphären zu bestimmen.

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