Kölner Wissenschaftler erzählen

Mittwoch 10. Februar 2010 von HH

Kölner Wissenschaftler erzählen
Dr. Freerk T. Baumann

Sechs Fragen an den wissenschaftlichen Mitarbeiter am Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule


Warum sind Sie Wissenschaftler/in geworden?


An sich wollte ich gar kein Wissenschaftler werden, doch dies ist in meinem Tätigkeitsbereich der einzige Weg aus einer inneren Überzeugung eine begründete Veränderung zu schaffen. Das bedeutet vor allem, sich ständig dieser Verantwortung bewusst zu sein.


Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit?


Wenn sich Ideen aus dem kreativen Kopfe in der Praxis bewähren, und die Objektivität durch die Subjektivität des Krebspatienten unterstrichen wird, das ist legales Doping für meine Arbeit.


Was waren Ihre größten Herausforderungen?


Dies waren sicherlich die großen Wanderprojekte mit den Krebspatienten. Von der traditionell empfohlenen Schonung bis zu solch großen Herausforderungen, über 800 km zu Wandern, sorgte nicht nur außerhalb des Instituts für Diskussionsstoff.


Gab es auch Flops?


Auch ein Flop ist wichtig, denn ebenso dieser trägt eine Aussage mit sich, und, ich habe schon viele jener Aussagen wahrgenommen.


Woran arbeiten Sie gerade?


An zahlreichen Projekten zum Thema „Krebs und Sport“, u.a. untersuche ich zurzeit die langfristigen Einflüsse von körperlichen Aktivitäten auf die Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und den Immunstatus bei Prostatakrebspatienten.


Mit welchen Fragen werden Sie sich in zehn Jahren beschäftigen?


Warum kann körperliche Aktivität die Tumorentstehung bei manchen Menschen beeinflussen, jedoch nicht bei allen?

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 10. Februar 2010 um 17:31 und abgelegt unter Kölner Wissenschaftler erzählen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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